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LichtRäume Philipp Geist

Philipp Geist ‘LichtRäume’ in der Theatinerkirche / Odeonsplatz
am 20. Oktober 2012 / 19:00 – 02:00 Uhr

Anlässlich der Langen Nacht der Museen und des Jahres des Glaubens 2012/ 2013 zeigt der Berliner Künstler Philipp Geist (1976) die begehbare Licht-Video-Installation ‘LichtRäume’ in der Theatinerkirche in München. Die Installation visualisiert künstlerisch die Themen Glauben, Zeit und Licht. Dabei verzichtet der Künstler auf Leinwände und projiziert Begriffe und assoziationen auf die Wände, den Boden und in den Innenraum der Kirche und auf temporär erzeugten Nebel. Die Projektion der Begriffe und Wörter auf den durchsichtigen, sich verflüchtigendem Nebel steht für die Vergänglichkeit der Zeit. Durch die kurzzeitig sicht- und lesbaren Begriffe, die im gleichen Moment wieder verschwinden, entsteht ein Zusammenspiel der verschiedenen Text- und Bildschichten im Raum. Die Besucher tauchen in die Projektion ein, durchschreiten die Licht- und Wortskulpturen und werden Teil der Installation. Philipp Geist entwickelt auf diese Weise einen Dialog
zwischen dem Ort, den Besuchern und seiner künstlerischen Arbeit.

Abstrakte, malerische Passagen aus Farben, Strukturen und Linien bauen sich auf, überlagern und verdrängen sich gegenseitig. Diese symbolisieren den Lauf und die Veränderungen der Zeit, die Beständigkeit und Wärme des Glaubens und die Flüchtigkeit des Seins. Neben den abstrakten, grafischen und malerischen Projektionen finden sich auch Motive und Symbole der Kirche und des Glaubens wieder. Geists Projekte sind in erster Linie gekennzeichnet durch ihre Komplexität in der Integration von Raum, Ton und Bewegbild. Seine Video-Mapping-Installationen verwandeln verschiedenste Architekturen und Orte weltweit in bewegte, malerische Lichtskulpturen, die die Wahrnehmung der Betrachter von Zwei- und Dreidimensionalität herausfordern.

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